Stalingrad-Enkel

Wer heute wieder für Krieg stimmt, der tötet die Gefallenen der Weltkriege ein zweites Mal

 

Willkommen bei den Stalingrad-Enkeln, Stalingrad-Söhnen und Stalingrad-Töchtern

Wir brauchen Sie! Ob als Beteiligter am Stalingrad-Feldzug, als Enkel, als Sympathisant oder einfach als friedlicher Erdenbürger - jeder kann sein Teil für den Frieden beitragen.

  1. Der Verein versucht mit seinen Aktivitäten jeglichen kriegerischen Tendenzen in der Auseinandersetzung zwischen Menschgruppen entgegenzuwirken.
  2. Unsere Eltern und Großeltern haben sich geschworen, dass nie wieder ein Mensch solches Leid wie die Bürger von Stalingrad während der deutschen Belagerung im zweiten Weltkrieg ertragen müssen.
  3. Unsere Aufgabe besteht darin, dieses Vermächtnis unserer Vorfahren in praktische Aktivitäten umzusetzen, damit kleine und große Kriegstreiber unter den Firmen und Politikern keine Chance haben.
  4. Wir betrachten uns quasi als Dienstleister für den Frieden zur Erhaltung der Göttlichen Schöpfung. In diesem Sinne wollen wir die Friedens-Aktivisten, die häufig nicht das notwendige Geld für ihre Aktivitäten haben, mit denen verbinden, die zwar die Mittel dafür hätten, jedoch aus vielerlei Gründen nicht selber aktiv werden können.

 

Dazu rufen wir alle friedliebenden Bürger auf, das ihnen Mögliche dafür zu tun. Packen wir es an!

    (Dieses Programm ist eine erste Start-Version, Danke für Fehler-Feedback)

     

In eigener Sache zur Motivation:

Häufig stellt sich uns die Frage: „Was ist uns wichtig im Leben? Streben wir nach materiellen Dingen, können wir unseren Besitz vielleicht mitnehmen ins nächste Leben? Oder sind wir Idealisten und träumen von einer besseren Welt für unsere Kinder? Können wir unseren Kindern und Enkeln überhaupt eine gute Welt hinterlassen, wenn unsere Politiker wieder Kriege wie im Mittelalter dulden?“ So viele Fragen! 

Im Zusammenhang mit dem hundertsten Geburtstag meines Vaters 2009 gingen mir all diese Fragen – und sicher noch viele mehr  - durch den Kopf. Schon länger beeindruckten mich auch seine Geschichten zu seiner Teilnahme am Stalingrad-Feldzug. (Er konnte mit seiner Kompanie dem Kessel entkommen und ist zu Fuß nach Hause gelaufen – 17 Mann sind noch in Dresden angekommen)

 

Die Befürworter des Friedens unter den elitären Politikern sind wenige geworden. Selbst Parteien, die dieses Ziel direkt in ihren Programmen stehen haben, tun nahezu nichts dafür. Deshalb starte ich heute nun ein Projekt zur Friedens-Initiative unter dem Namen „Stalingrad-Enkel“, um dem Frieden aktiv eine Stimme zu geben.

Als aktive Gruppe gab es die Stalingrad-Enkel schon seit 2009, nur den dazugehörenden Internet-Auftritt gab es noch nicht. Dabei hatte ich nun die Grundzüge schon über mehrere Jahre in meinem Gehirn mit mir herumgetragen, die Domains und ein Web-Paket waren schon lange angemietet. Ich wollte es jedoch auf kleiner Flamme sozusagen „köcheln“, um zwar auf der einen Seite mein Gewissen zu beruhigen und auf der anderen Seite es aber so  klein zu halten, damit die Sache nicht so groß wird, um ins Visier  größerer Schnüffel-Organisationen zu geraten. Man hätte mich im Umfeld dann nur für etwas geistig GaGa gehalten, dafür aber sicher in Ruhe gelassen – wie die letzten acht Jahre bisher.

Das geht alles gut, solange man keinen Außenstehenden mit seinen Aktivitäten schadet. Baut man ein Plakat auf das eigene Auto, so betrifft es nur den Fahrer. Hänge ich ein Plakat am eigenen Haus auf oder stelle es an die Straße, dann betrifft es nur mich. Stelle ich es aber auf fremden Grund auf, so schade ich dabei scheinbar Unbeteiligten. So war es in Ilmenau an der Bundesstraße 4 am Netto-Kreisel geschehen. Der Besitzer – ein Propangas-Lieferant - hatte nichts dagegen, als ich dort ein Anti-Kriegs-Plakat aufstellen wollte. Am nächsten Morgen kam er mir schon aufgeregt entgegen gelaufen: „ Du musst das Plakat sofort wieder abmachen, die (CDU-geführte die Red.) Stadtverwaltung will mir kein Gas mehr abnehmen, wenn ich das weiter genehmige. bitte, bitte..“  Klar habe ich da sofort reagiert, um diesem Mann nicht seinen Broterwerb zu gefährden.

Alles, was ich bisher getan habe, konnte ich im selbst gesteckten Rahmen im Wesentlichen selber finanzieren – die Plakate, die Plakatträger, die Bußgelder und auch die Anwälte, wenn man mir Volksverhetzung und ähnliches zu unterstellen versuchte. Das kann ganz schön ins Geld gehen; aber es ist beherrschbar.

Im Januar 2017 habe ich mich sehr für mein Tun geschämt. Was war geschehen? Im letzten Oktober hatte ich meinen Plakatträger mit zwei je drei Quadratmeter großen Plakaten an der Bundestraße 4 aufgestellt. Mein Merkel-Plakat stand im Garten mit Genehmigung eines netten Bürgers. Die CDU-geführte Stadtleitung konnte nichts dagegen unternehmen wie sonst bei meinen Plakaten direkt an der Straße auf städtischem Grund. Auf städtischem Grund hätte man die Uhr danach stellen können, bis Polizei, dann das Ordnungsamt und dann die städtische Abreißbrigade anrückte. Nun ging das aber nicht mehr – die CDU-Stadtbeamten mussten tatenlos zusehen, wie tausende Bürger morgens auf dem Weg zur Arbeit den variierten Andrea-Berg-Spruch „Du hast uns tausendmal belogen!“ gedanklich mit unserer Bundeskanzlerin assoziieren konnten.

Das durfte nicht so weitergehen! In einer Nacht-und-Nebel-Aktion beschmutzten Merkel-Fans beide Plakate heimlich professionell mit roter Farbe. Das wäre nicht so schlimm gewesen, wenn sie nicht auch die Hauswand des netten Bürgers mit roter Farbe versaut hätten. Natürlich findet die Polizei nichts und der Hausbesitzer bleibt auf seinem Kollateral-Schaden sitzen.

Ich habe dann die Plakate zügig abgebaut und mich geschämt, weil ich dieser Familie mit meinen Plakaten indirekt einen Schaden zugefügt habe, den ich mit meinen Mitteln nicht wieder gutmachen kann.

Daher sehe ich es als eine wichtige Aufgabe, finanzielle Mittel bei friedliebenden Bürgern für solche Anti-Kriegs-Aktivitäten einzusammeln, damit wir uns nie wieder so indirekt für unsere Friedensplakate schämen müssen.

Unser Verein braucht Mittel für Plakate, für Rechtsanwälte zur Unterstützung von Kriegsgegnern, für offizielle Werbung gegen Krieg. Wir wollen auch wieder Projekte wie die Organisation von Friedens-Konzerten und andere Medien-Aktivitäten in Angriff nehmen. Alles hängt von Ihrer Unterstützung ab – Danke.

 

 

 

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